Kromfohrländer

Welpen

Bereits vorgeburtliche Einflüsse spielen eine entscheidende Rolle für den späteren Umgang mit Stress und emotionaler Belastung. Aus diesem Grund versuchen wir so weit wie möglich eine Wohlfühlbefinden von Bonna zu erreichen.

Wenn eine Mutterhündin Stress in ihrer Trächtigkeit immer wieder erleben muss, erhöht sich automatisch der Cortisolspiegel (Stresshormon) sowohl bei der Hündin als auch bei den Feten und führt durch ein Rückkoppelungssystem zu einer vermehrten Ausschüttung von Glucocorticoiden. Diese hormonell gesteuerte Rückkoppelungsprozesse haben einen deutlichen Einfluss auf spätere Verarbeitung der auftretenden Frustrationsreize aber auch auf die Bindung und Immunabwehr. Dauerhafter Stress kann entstehen mit einem späteren schnellen Reagieren der Welpen auf kleinste Reize.

Wie kann das verstanden werden: Welpen haben vorgeburtlich ein unvollständig entwickeltes Nervensystem, so dass ein pränatales Lernen völlig vernachlässigt werden kann. Erst zwischen dem 2. bis 14. Lebenstag kommt es zu einer rasanten postnatalen Entwicklung des Nervensystems sowie anderer Organkomplexe.

Uns Hobbyzüchter wird hierdurch vermittelt: Hormonelle Einflüsse haben auf die Entwicklung des NS der Welpen einen entscheidenden Einfluss allein durch die Mutterhündin. Ihr soll unsere ganze Beachtung gelten, da die Welpen an ihr Stresssystem angeschlossen sind und mit ihren Hormonen regelrecht „bombardiert“ werden können. Sie werden mit ihren Hormonen sowie mit Nährstoffen versorgt. Möglicherweise entsteht somit ein Grundmuster für emotionales Erleben und das spätere Verhalten.

Hormonell gesehen wird das Immunsystem durch die Trächtigkeit zum Teil unterdrückt. So können Feten nicht ausgestoßen werden. Progesteron spielt hier eine große Rolle. Kommt es zum Stress der Hündin wird Cortisol vermehrt ausgeschüttet und Progesteronproduktion gehemmt.

Somit gilt: So viel Wohlbefinden für die Mutterhündin wie nur möglich. Streicheleinheiten, Massagen, Fressen was auch immer sie mag, viel Körperkontakt – das alles sorgt für mehr Ausschüttung von Oxytocin, was wiederum Stress verringert, Entspannung und Fürsorge fördert.

Und unbedingt so viel Rückzugsraum wie nur möglich gewährleisten.

Das sind alles hervorragende Überlegungen, die wir versuchten umzusetzen.

Bonna kann auf ihre sehr sanfte Art, ihre Bedürfnisse deutlich signalisieren und wir versuchen durch oben geschilderte Kenntnisse die Entwicklung der Welpen zu fördern.

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