19.08.2021Gesundheit

Verhalten

Die Mimik, Körperhaltungen, Bewegungen, Annäherungsweisen zeigen die Absichten und Bedürfnisse eines Hundes. Es ist wie eine grammatikalische Sprache, die der Halter aber auch der andere soziale Partner (anderer Hund) beherrschen sollte. Über viele Bereiche hinaus wird diese Art von Kommunikation intuitiv verstanden. Die hohe Kunst der Kommunikation mit einem Hund weist auf die Verbundenheit mit dem Halter hin. Je besser die Kommunikation zwischen Halter und Hund desto sichtbarer ist eine tiefe Verbundenheit zwischen den beiden. 

Hunde leben seit 15.000 Jahren mit uns und sind hochsozial, häufig unterbeschäftigt und somit recht überfordert, so dass sie Probleme verursachen können. Sie sind exzellente Beobachter und stellen sich exzellent auf uns ein. Dies ist einer der Gründe, weshalb wir in unserem Verhalten klar sein sollten, da sie sich bei unserer Unklarheit recht unberechenbar und nicht einschätzbar verhalten können. Das müssen wir zur Kenntnis nehmen wenn wir ein entspanntes Leben mit einem Kromfohrländer führen möchten. 

Sehr wichtig ist dabei, diesen hochsozialen geselligen Hund stets ein Feedback zu geben. Dabei sollte man darauf achten, dass ein Feedback in Form eines Lobes dem wölfischen Erbe in Feindifferenzierung der Beziehung entgegenkommt. Deshalb Loben bitte Loben. Das stärkt die Bindung, Zufriedenheit und das Erfüllen der Bedürfnisse sowohl bei dem Halter als auch bei dem Hund, der tatsächlich von uns und auch unserer Körpersprache völlig abhängig ist.

 

Durch sein Ausdrucksverhalten können wir die Bedürfnisse und Motive des Hundes erkennen und gewollte Lernprozesse in Gang bringen.

Gerade Kromis beobachten präzise. Sie beobachten unsere Körpersprache genau und ziehen daraus ihre Schlüsse, die sie dann wiederum in Verhalten umsetzen. Gerade der Kromi will seinen Haltern unbedingt gefallen und diesem jeden Wunsch von den Augen lesen. Deshalb sollte uns der Aspekt der kommunikativen Körperhaltung bewußt werden. Wann und wie kommuniziert wird, bestimmen nicht nur wir allein. Solche Haltung würde unweigerlich  typische Missverständnisse, die die Beziehung vom Hund zu uns negativ beeinflusst, mit sich bringen.

Deshalb schau hin, der Kromi kommuniziert sehr viel, lässt dich nicht aus seinen Augen und sucht ständig deine Nähe. Was möchte er dir damit sagen? 

Beide Partner , wir und der Kromi, kommunizieren in einem “ Dialog“ und somit ist die Kommunikation zwischen uns kreisförmig und nicht linear. 

 

Übrigens, hast du heute deinem Kromi schon gesagt, dass er etwas sehr gut gemacht hat? 

 

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